dbb jugend fordert bessere Kinderbetreuungsangebote
Hennig: Wir brauchen mehr gut ausgebildete Erzieherinnen

Wenige Wochen vor den Wahlen hat die dbb jugend an die Parteien appelliert, ihre Wahlversprechen hinsichtlich der Verbesserung von Kinderbetreuungsmöglichkeiten einzuhalten. „Kinderbetreuung muss bedarfsgerecht ausgebaut werden, gleichzeitig aber flexibel und für jeden zugänglich sein. Dazu müssen mehr gut ausgebildete und qualifizierte Erzieherinnen eingestellt werden“, forderte Sandra Hennig, stellvertretende Vorsitzende der dbb jugend, am 15. September 2009.

Anlass für die dringende Forderung ist die schlechte Betreuungslage in Deutschland. Medienberichten zufolge fehlen derzeit 50 000 Erzieherinnen und 30.000 Tagesmütter, um die Vorhaben der großen Koalition, jedem dritten Kleinkind bis spätestens 2013 einen Krippenplatz zu garantieren, überhaupt realisieren zu können.

„Die Verbindung von Kindern und Karriere darf für Mütter nicht zum Drahtseilakt werden. Deshalb hoffe ich, dass die Politiker ihre Verpflichtung gegenüber den Familien erkannt haben und sich auch nach der Bundestagswahl noch an ihre Versprechungen erinnern, die sie zur Verbesserung der Betreuungssituation geleistet haben“, so Hennig.

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