dbb jugend thüringen zur Tarifrunde 2009 - Trautmann: „120 Euro und Übernahmegarantien für Auszubildende sind das Mindeste!“

Die dbb jugend thüringen und dbb tarifunion haben für den 23. Januar 2009 junge Beschäftigte und Auszubildende der Thüringer Landesbehörden zu einer Protestkundgebung aufgerufen. Um 12.30 Uhr treffen sich die jungen Landesbediensteten in der Erfurter Altstadt, um auf ihre Forderung nach mehr Lohn und besseren Ausbildungsverhältnissen aufmerksam zu machen. „Wir haben es satt, als Beschäftigte im öffentlichen Dienst ständig den vermeintlich sicheren Job vorgehalten zu bekommen. Auszubildende in den Verwaltungen etwa erhalten meist nur noch Anschlussverträge für drei Monate. Und was passiert danach? Auf dem freien Berufsmarkt gibt es für sie keine Nische. Darum unsere Forderungen: 120 Euro mehr und eine Übernahmegarantie für alle Auszubildenden! Das ist das Mindeste, was die Landesbehörden für ihren Nachwuchs tun müssen“, sagte Doreen Trautmann, Vertreterin der dbb jugend thüringen im Vorfeld der Aktion. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der dbb jugend Michael Westphal wird Trautmann die Kundgebung eröffnen.
 
Die dbb jugend vertritt die jungen Beschäftigten, Auszubildenden und Beamtenanwärter im dbb beamtenbund und tarifunion. Gemeinsam mit dem dbb-Dachverband ist sie in die Einkommensrunde 2009 mit der Forderung nach acht Prozent mehr Einkommen – mindestens jedoch 200 Euro – gegangen. Für Auszubildende wurden 120 Euro sowie deren Übernahme gefordert. Als gewerkschaftliches Dach aller Statusgruppen hat der dbb klargestellt, dass eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifabschlusses auf den Beamtenbereich unabdingbar ist.

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