Vor dem Hintergrund der laufenden Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst in Bund und Kommunen sind heute 400 Beschäftigte dem Aufruf von dbb jugend rheinland-pfalz, komba gewerkschaft rheinland-pfalz und dbb tarifunion gefolgt und haben in Frankenthal die Arbeit in Kitas und anderen Bereichen der Stadtverwaltung zu einem befristeten Warnstreik niedergelegt. Unter dem Motto „Der Öffentlichen Dienst geht baden“ verliehen sie den Gewerkschaftsforderungen nach einem linearen Einkommensplus und strukturellen Verbesserungen bei einer Kundgebung auf dem Rathausplatz Nachdruck.
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„Wir haben es satt, als Beschäftigte im Öffentlichen Dienst ständig den vermeintlich sicheren Job vorgehalten zu bekommen. Auszubildende in den Verwaltungen erhalten meist nur noch Anschlussverträge für drei Monate. Und was passiert danach? Der Öffentliche Dienst geht baden, wenn es um den Nachwuchs geht, denn die Verwaltungen sind hoffnungslos überaltert. Im Kampf um die besten Köpfe müssen die Arbeitgeber mehr tun – darum unsere Forderung: 100 Euro mehr und eine Übernahmegarantie für alle Auszubildenden!“, sagte Dirk Crummenauer, Vorsitzender der dbb jugend rheinland-pfalz.
Christian Beisch, stellvertretender Vorsitzender der dbb jugend, forderte die Arbeitgeber auf, endlich ein verhandelbares Angebot vorzulegen: „Die Arbeitgeber müssen zur Kenntnis nehmen und anerkennen, dass die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst Garant für Stabilität und Sicherheit sind, kein Kostenfaktor. Böhle und de Maizière sollen am 10. Februar eine Offerte auf den Tisch legen, die auf unsere Forderungen eingeht – Plus für den Öffentlichen Dienst bedeutet Plus für die Zukunft.“