Vom 7. bis 8. Mai 2010 fand der
Landesjugendtag der Beamtenbundjugend
Baden – Württemberg (bbw-jugend) im AkademieHotel in Karlsruhe statt. Die
zweitägige Tagung mit Öffentlichkeitsveranstaltung und Arbeitssitzung hätte
nicht besser verlaufen können.
Pünktlich um 13:30 Uhr eröffnete der bis dato amtierende Landesjugendleiter,
Silvio Venturelli, am Freitag, den 7. Mai 2010, die öffentliche
Veranstaltung mit einem bewegenden Grußwort, in dem er auf die Bedeutung des
öffentlichen Dienstes gerade in Zeiten der Weltwirtschaftskrise hinwies und
die damit im Zusammenhang stehende Arbeitsleistung hervorhob. „Gerade in
Zeiten der Finanz- und Weltwirtschaftkrise benötigen wir junge
engagierte Nachwuchskräfte für einen starken, leistungs- und zukunftsfähigen
öffentlichen Dienst. Daher muss es einer der obersten Aufgaben der Politik,
aber auch von uns allen sein, für einen solchen die geeigneten
Rahmenbedingungen zu schaffen. Der öffentliche Dienst muss für den
Berufsnachwuchs attraktiv sein und er muss es aber auch weiterhin bleiben!“
Nicht weniger interessant die Grußworte der nachfolgenden Redner, Michael
Obert, Bürgermeister der Stadt Karlsruhe und Manfred Stutz, stellv.
Vorsitzender des BBW.
Bei der anschließenden Podiumsdiskussion zu dem Thema:
„Generationengerechtigkeit – wenn am Ende nichts mehr übrig bleibt!“
stellten sich seitens der Politik Younes Ouaqasse als Vertreter der Jungen
Union, sowie Felix Anderl von der Grünen Jugend den Fragen. Die
Gewerkschaftsseite vertaten die Bundesjugendleiterin, Sandra Hennig, sowie
der Landesjugendleiter, Silvio Venturelli. Als Vertreter der älteren
Generation stellte sich der stellv. Vorsitzende des BBW, Manfred Stutz, als
weiterer Diskussionspartner zur Verfügung. Bei einem solch bunten
Strauß von Diskussionspartnern kam der Zuhörerkreis voll auf seine Kosten:
Von Definitionsfragen über Bildungspolitik bis hin zum Länderfinanzausgleich
wurde heftig diskutiert. Dabei waren sich jedoch alle in einem Punkt einig:
Das Thema Generationengerechtigkeit beinhaltet große Emotionen und stellt
eine der größten Herausforderungen unserer Zeit da. Und so wollten nach über
1 ½ stündiger Debatte weder die Teilnehmer der Podiumsdiskussion noch der
Zuhörerkreis die Diskussion wirklich beenden. Glücklicherweise bestand bei
einer anschließenden Pause bei Kaffee und Kuchen nochmals die
Möglichkeit, die Diskussion im kleineren Rahmen fortzusetzen.
So konnte erst am späten Nachmittag die eigentliche Arbeitstagung
fortgesetzt werden. Da gleich mehrere Satzungsänderungsanträge vorlagen,
musste über diese selbstverständlich noch vor den Neuwahlen beschlossen
werden:
Geändert wurde die Satzung insoweit, als dass
Nachdem der langjährige Landesjugendleiter altersbedingt nicht mehr für
eine Neukandidatur zur Verfügung stand, stellte sich die Frage eines
geeigneten Nachfolgers / in und entsprechend der neuen Satzung von nur noch
vier Stellvertretern / innen.
Doch hier war sich das Gremium schnell einig: Einstimmig wählte es Natascha
Venturelli (DStG) als neue Landesjugendleiterin. Für den Posten des
Schatzmeisters wurde ebenfalls einstimmig Matthias Wenz (DPolG) gewählt. Des
Weiteren wurden als stellvertretende Vorsitzende Elke Bohnenberger (VBBA),
Nico Franke (GDL) und Sarah Albrecht (BDZ) mit großer Mehrheit gewählt.
Nach einer solchen arbeits- und insbesondere diskussionsintensiven
Veranstaltung ließ man den Abend mit gutem Essen und Tanz gemütlich
ausklingen. Für die passende Musik sorgte dabei die Band MAYK!T.
Am Samstag, den 8. Mai 2010, wurde die Arbeitstagung fortgesetzt. Dabei
wurden nochmals 10 Anträge bearbeitet und der neu gewählten
Landejugendleitung somit ein Arbeitsauftrag für die bevorstehende
Amtsperiode gegeben.
Die neu gewählte Landesjugendleiterin, Natascha Venturelli, bedankte sich in
ihrer Abschlussrede nochmals für das in sie gesetzte Vertrauen und versprach
der Jugend eine Stimme zu geben, die auch Gehör findet!
In diesem Sinne setzte sich die neu gewählte Landesjugendleitung unmittelbar
nach Beendigung des Landesjugendtages zu einer ersten gemeinsamen
Arbeitssitzung zusammen.
Ein solcher Landesjugendtag wäre ohne die Hilfe vieler unterstützender Hände nicht möglich. Es darf daher an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an all diejenigen ausgesprochen werden, die bei diesem Landesjugendtag mitgewirkt haben. Ein besonders großes Dankeschön gilt dabei insbesondere den ausgeschiedenen Amtsinhabern.