„Ohne junge Menschen mit Rückgrat hat Jugend keine Perspektive“, sagte die dbb jugend Vorsitzende Sandra Hennig
am 23. April 2010 beim komba Bundesjugendgewerkschaftstag in Königswinter.
„Personalfehlbestand, Burnout, schlechtes Image, geringe Entlohnung, keine berufliche Entwicklung oder nur unter schlechten Bedingungen – so sieht der berufliche Alltag viel zu vieler Auszubildenden im öffentlichen Dienst heute aus“, kritisierte Hennig. „Welche Aussichten haben die jungen Menschen, die nicht übernommen werden? Ausbildung – Arbeitsamt – Hartz IV – diese Reihenfolge ist wohl kaum der richtige Ansatz, mit dem der öffentliche Dienst das für die künftigen Herausforderungen so dringend benötigte qualifizierte und motivierte Personal gewinnen kann“, machte die dbb jugend-Chefin deutlich.
Hennig lobte den Einsatz der komba jugend und unterstrich, dass komba jugend und dbb jugend auch weiterhin gemeinsam die Forderungen junger Menschen stellen und für deren Umsetzung kämpfen werden.
Die Delegierten der komba jugend wählten in Königswinter Phillip Albrecht aus Nordrhein-Westfalen zum neuen Bundesvorsitzenden, der Sandra van Heemskerk folgt. Dirk Hirsch, vormaliger stellvertretender Bundesjugendleiter, wurde zum 2. Bundesvorsitzenden gewählt. Philipp Hein, bisheriger stellvertretender Bundesjugendleiter, wurde verabschiedet. Neue stellvertretende Bundesvorsitzende sind Mareike Schachtschabel aus Thüringen, Sven Maschur aus Rheinland-Pfalz und Marcel Schäfer aus Nordrhein-Westfalen.
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