dbb jugend unterstützt sächsische Beschäftigte im Kampf für Sonderzahlungen

Die Bundesvorsitzende der dbb jugend, Sandra Hennig, hat die Beschäftigten in Sachsen dazu ermutigt, den Kampf für Sonderzahlungen fortzuführen. Der Beschluss des sächsischen Landtages, den Beamten ab 2011 die Sonderzahlungen („Weihnachtsgeld“) zu streichen, sei nicht hinnehmbar. Das erklärte Ziel des Ministerpräsidenten, mit einer Reform des Dienst-, Besoldungs- und Versorgungsrecht den öffentliche Dienst in Sachsen für Quer- und Jungeinsteiger attraktiver zu machen, werde mit der Entscheidung ad absurdum geführt.

„Offensichtlich wird der Nachwuchsgewinnung keine große Bedeutung beigemessen“, so Hennig. Ein vermeintlich sicherer Job allein mache den öffentlichen Dienst nicht ausreichend attraktiv. „Wie sonst ist es zu erklären, dass bereits heute nicht alle freien Ausbildungsstellen für Beamte besetzt werden können?“ Dieser Trend werde sich angesichts der wirtschaftlichen Erholung und der verbesserten Situation auf dem Arbeitsmarkt noch verstärken. „Angesichts des Fachkräftemangels muss der öffentliche Dienst für junge Menschen dringend wieder attraktiver werden.“

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