dbbj nrw unterstützt Proteste in Düsseldorf

10.000 Beschäftigte des Landes NRW haben am 1. März 2011 auf einer gemeinsamen Kundgebung von dbb und DGB vor dem Landtag in Düsseldorf protestiert. Sie reagierten damit auf die fortdauernde Weigerung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), ein angemessenes Angebot zu unterbreiten. Die zweite Runde der Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten war am 25. Februar 2011 in Potsdam ergebnislos vertagt worden.

DemoDem Anlass entsprechend schwarz gekleidet hatten sich viele Mitglieder der dbb jugend nrw. Auf ihren Schultern trugen sie mit einem Sarg symbolisch den öffentlichen Dienst zu Grabe. Sie verdeutlichten damit, dass der öffentliche Dienst in Deutschland Jahr für Jahr immer weiter tot gespart werde.

Markus Schallenberg, Vorsitzender der dbb jugend nrw, kritisierte, dass junge Menschen im öffentlichen Dienst nach qualifizierter Ausbildung und erfolgreicher Abschlussprüfung nicht übernommen und stattdessen in die Arbeitslosigkeit geschickt würden. "Aber welcher Vermieter nimmt einen heute noch ohne festen Job? Und vor allem: Wie soll ich ohne festen Job den Mut aufbringen, eine Familie zu gründen?", fragte Schallenberg bei seiner Rede von der Bühne im Hofgarten.

Die dbb tarifunion fordert für die Beschäftigten der Länder – bei einer Laufzeit von 14 Monaten - einen Sockelbetrag von 50 Euro und eine Anhebung der Tabellenentgelte um 3 Prozent. Auch soll der materielle Gehalt der Tarifeinigung zeit- und inhaltsgleich auf den Beamtenbereich übertragen werden.

Weitere Informationen und Bilder sind unter http://www.dbbjnrw.de/ abrufbar.

Pressemeldung als PDF