17.000 in Dresden – sbb jugend zeigt Flagge

In Sachsen gab es am 8. März 2011 flächendeckend ganztägige Warnstreiks der Landesbeschäftigten. Etwa 17.000 Beschäftigte versammelten sich zu einer zentralen Kundgebung in Dresden vor dem Sächsischen Finanzministerium. Damit erhöhten sie den Druck auf die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), die auch nach zwei Verhandlungsrunden noch kein angemessenes Angebot unterbreitet hat.

Wie zuvor in anderen Bundesländern waren auch in Dresden die jungen Beschäftigten in der ersten Reihe dabei. Die sbb jugend trug aus Protest gegen die verfehlte Personalpolitik der TdL den öffentlichen Dienst symbolisch zu Grabe.

Auch Sandra Hennig, Vorsitzende der sbb jugend (Bund) war vor Ort, um die Beschäftigten zu unterstützen. Am Rande der Veranstaltung sagte sie: „Die 17.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer heute schicken ei deutliches Zeichen an die Arbeitgeber: Wir wollen eine angemessene Beteiligung am Aufschwung – für alle Beschäftigten! Unsere Forderung ist fair, unsere Forderung ist bezahlbar!“

Der dbb fordert für die Beschäftigten der Länder – bei einer Laufzeit von 14 Monaten - einen Sockelbetrag von 50 Euro und eine Anhebung der Tabellenentgelte um 3 Prozent. Das materielle Gehalt der Tarifeinigung soll außerdem zeit- und inhaltsgleich auf den Beamtenbereich übertragen werden.

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen ist für den 9. und 10. März in Potsdam angesetzt.