Tarifabschluss für Landesbeschäftigte erreicht – Hennig: "Ergebnis ist befriedigend"

In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder wurde am Abend des 10 März 2011 eine Einigung mit den Arbeitgebern erzielt. Die Kernpunkte vom Abschluss mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) sind

  • eine Einmalzahlung für die Beschäftigten in Höhe von 360 Euro;
  • eine lineare Erhöhung von 1,5 Prozent zum 1. April 2011 und 1,9 Prozent (plus einem Sockelbetrag von 17 Euro) ab 1. Januar 2012;
  • eine Laufzeit von 24 Monaten bis Ende Dezember 2012.

Für die Auszubildenden wurden die gleichen linearen Erhöhungen in 2011 und 2012 vereinbart. Abweichend gilt für sie, dass die Einmalzahlung 120 Euro und der Sockel ab 2012 sechs Euro betragen. Entsprechend der tarifvertraglichen Regelung des Jahres 2009 wirken die Tarifvertragsparteien darauf hin, dass Azubis nach erfolgreich bestandener Prüfung für mindestens zwölf Monate in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden.

Sandra Hennig, Bundesvorsitzende der dbb jugend, zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Das materielle Ergebnis ist befriedigend, auch wenn die Auszubildenden von den anderen Beschäftigten hinsichtlich der Einmalzahlung und des Sockelbetrags abgekoppelt wurden. Hier haben sich die Arbeitgeber leider genau so stur gezeigt wie bei der Frage nach der Übernahmegarantie. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Wir werden auch weiterhin dafür eintreten.“

Die vollständigen Ergebnisse hat die dbb tarifunion in einem Flugblatt zusammengefasst.