Stellvertretender GDL-Bundesjugendleiter Michael Braun,
GDL-Bundesjugendleiter Marco Spange, dbb Bundesjugendleiterin Sandra Hennig und stellvertretender GDL-Bundesjugendleiter Stephan Fischer (v.l.n.r.).
Marco Spange, Bundesjugendleiter der Gewerkschaft Deutscher Lokführer Jugend (GDL-Jugend), ist in seinem Amt bestätigt worden. Über 95 Prozent der Delegierten des 15. Bundesjugendtages, der am 30. und 31. Mai 2011 in Leipzig stattfand, sprachen Spange das Vertrauen aus. Unterstützt wird er durch die stellvertretenden Bundesjugendleiter Michael Braun, der in seinem Amt bestätigt wurde, und Stephan Fischer, der erstmals in diese Funktion gewählt wurde.
Die Bundesjugendleiterin der dbb jugend, Sandra Hennig, gratulierte der neuen Bundesjugendleitung und sprach sich für eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit aus: „Die GDL-Jugend kann stolz auf ihre Arbeit sein. Ich bin überzeugt, dass wir auch in Zukunft hervorragend kooperieren werden.“
Auf einer Podiumsdiskussion zum Thema „Eisenbahn oder Greisenbahn – der demographische Wandel bei der Eisenbahn“ wurde über die Ausbildung bei der Bahn und die Personalentwicklung diskutiert. Marco Spange kritisierte, dass derzeit über 800 Lokführer fehlen würden. GDL-Chef Claus Weselsky erklärte den anwesenden Vertretern von Bahnunternehmen, dass sie hochqualifizierte und hochmotivierte Lokführer nicht „für einen Apfel und ein Ei“ bekommen könnten.
Kritisiert wurden von den jungen Delegierten besonders der sogenannte wertschöpfende Einsatz von Auszubildenden und die fehlende Förderung von Leistungsträgern. Junge Menschen, welche sich bei der Bahn weiterentwickeln wollten, fühlten sich zunehmend ausgebremst. Die gewünschte Abwechslung zwischen Personen-und Rangierverkehr werde zunehmend verhindert. Statt als Lokführer tätig zu sein, müsse der Nachwuchs r oft sehr lange als Lokrangierführer verweilen. Dies sei abschreckend, so der Tenor beim jungen Publikum.
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