Die Bundesvorsitzende der dbb jugend, Sandra Hennig, hat sich erneut für eine gerechte Bezahlung und eine geregelte Eingruppierung gerade der jungen Beschäftigten im öffentlichen Dienst stark gemacht. "Eine gerechte Bezahlung ist längst überfällig", sagte Hennig am 6. Juni 2011 in Berlin. "Das bisherige System, dass in vielen Verwaltungen praktiziert wird, honoriert die Leistungen der jungen Beschäftigten nicht."
Das Problem sei, dass es bis heute keine Entgeltordnung für Bund und Kommunen gebe, so Hennig. "Junge Beschäftigte werden häufig nach ihrer Ausbildung heute in die Entgeltgruppe 3 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) eingruppiert. Damit sind die Beschäftigten – trotz einer zwei -bis drei-jährigen Ausbildung – ungelernten Kräften gleichgestellt", erläuterte Hennig. "Wenn Leistung nicht endlich entsprechend honoriert wird, werden wir bald im öffentlichen Dienst noch größere Nachwuchssorgen bekommen, als wir ohnehin schon haben."
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