Treffen in Stuttgart: Erfolgreiches Aufbauseminar des Mentoring-Programms

Ein Jahr nachdem die dbb jugend erstmals das Mentoring-Programm ins Leben gerufen hat, trafen sich die Teilnehmerinnen vom ersten Basis- nun zum Aufbauseminar vom 24. bis 25.Juni 2011 in Stuttgart. Durch die Evaluation der Zielvereinbarung wurde deutlich, dass die jungen Frauen viele ihrer Ziele erfolgreich umgesetzt haben. Drei der jungen Mentee sind nun voll in Führungsgremien etabliert und profitieren auch weiterhin von der Unterstützung ihrer Mentorinnen. Sandra Hennig, Vorsitzende der dbb jugend, freute sich über die positive Resonanz und den Durchhaltewillen der jungen Frauen: „Die dbb jugend ist bei der personellen Aufstellung auf einem guten Weg. Durch mehr Frauen in den ehrenamtlichen Führungsgremien bilden wir sehr gut unsere Mitgliederstruktur ab.“

Bilderschau zum Aufbauseminar

Im Rahmen des Aufbauseminares konnten die jungen Frauen sich austauschen, von ihren Erfolgen und Misserfolgen berichten und sich gegenseitig Ratschläge geben. Als unabdingbar für den Erfolg von Frauen in den ehrenamtlichen Führungsgremien wurde in den Gesprächen das persönliche Netzwerk identifiziert: Zusammenhalt sowie gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung sei die Devise. Auch müssten Frauen ihre Positionen verteidigen und ihre Forderungen aktiv zur Sprache bringen. Annika Mansion, stellvertretende Landesjugendleiterin der dbbj saar, meinte: „Frauen unterschätzen sich meist. Dafür gibt es aber keinen Grund.“ Martina Sixt, stellvertretende Landesjugendleiterin der dbbj bayern, kritisiert ebenfalls, „dass Frauen immer gleich als karrieregeil gelten, wenn sie klar ihre Ziele formulieren und vorankommen möchten“.

Die Teilnehmerinnen bewerteten auch das Pro und Contra der geschlossenen Zielvereinbarungen. Als positiv erachteten sie dabei, dass ein konkretes und messbares Ziel fokussiert werde. Allerdings dürften anderen Aufgaben dabei nicht vergessen werden. Wichtig sei, dass weder von Mentorin noch Mentee zu großer Druck ausübten.

Besucht wurde die Runde von der stellvertretenden Vorsitzenden des dbb und des Deutschen Frauenrates Astrid Hollmann. In einer Diskussionsrunde berichtete sie von ihren Erfahrungen in Führungsgremien und in einer noch von Männern dominierten Berufswelt. Julia Tkocz, Mentee von Martina Sixt und neben vielen anderen Positionen im BDZ nun ebenfalls stellvertretende Landesjugendleiterin der dbbj bayern, fühlt sich durch das Gespräch mit Astrid Hollmann motiviert: „Es ist gut zu sehen, dass andere Frauen sich bereits erfolgreich durchgesetzt haben. Das macht Mut für den eigenen Weg.“

 

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