Fachtagung zum Diversity-Management in Amsterdam: "Mix it"

Ein Förderung der Vielfalt im öffentlichen Dienst innerhalb der Europäischen Union – dieses Thema machte die CESI Akademie Europa am 23. und 24. Juni 2011 zum Gegenstand einer Fachtagung in Amsterdam, an der die Vorsitzende der dbb jugend Sandra Hennig und der Bundesjugendvertreter des Verbandes der Beschäftigten der obersten und oberen Bundesbehörden (VBOB) Sascha Titze teilnahmen.

Zahlreiche Vertreter unabhängiger Gewerkschaften aus diversen Mitgliedstaaten der EU kamen in der niederländischen Hauptstadt zusammen, um für zwei Tage intensiv über das immer mehr an Bedeutung gewinnende „Diversity-Management“ (oder auch Vielfalt-Management) zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen. Tenor der Tagung: In den meisten Mitgliedstaaten wird der öffentliche Dienst in naher Zukunft unter dem Einfluss des demographischen Wandels, der Technisierung oder etwa steigender Anforderungen an Kundenorientierung und Wirtschaftlichkeit vor großen Herausforderungen stehen. Umso wichtiger wird es zukünftig sein, auf eine vielfältige Beschäftigungsstruktur zu setzen, und zwar bis in die Führungsetagen. Dies beginnt mit der Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen oder der Gleichberechtigung von Beschäftigten mit Schwerbehinderung und geht bis hin zum Thema der Förderung des Zugangs für Migranten in den öffentlichen Dienst.

„Die Verwaltung muss ein Spiegelbild der Gesellschaft sein, für die sie ihre Arbeit verrichtet“, bekräftigte die dbb-Chefin Hennig am Rande der Tagung. Mit vielfältig zusammengesetzten Teams werde der öffentliche Dienst den Anforderungen der Gegenwart wie auch der Zukunft besser gerecht werden können. „Deshalb sollten wir uns intensiv und verstärkt unter dem Motto `Mix it´ mit diesem Thema beschäftigen“, so der Präsident der CESI Akademie Dr. Wilhelm Gloss zum Abschluss des Symposiums.

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