Laut einer am 7. November 2011 in Berlin präsentierten Zwischenbilanz von Bundesregierung, Wirtschaftsverbänden, der Bundesagentur für Arbeit und der Kultusministerkonferenz steigt die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen. Dies verbessere die Chancen für Bewerber. Hennig sagte: „Das ist eine gute Nachricht für alle jungen Menschen, die eine Ausbildung anstreben. Sie haben jetzt mehr Wahlmöglichkeiten.“
Gleichzeitig warnte sie jedoch davor, dass diese Entwicklung den Wettbewerb um fähige junge Köpfe verstärken werde. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hatte ebenfalls davon gesprochen, dass der Ausbildungsmarkt „zu einem Bewerbermarkt geworden“ sei. „Unbesetzte Ausbildungsstellen in der Gesamtwirtschaft sind ein Warnsignal für die öffentlichen Arbeitgeber“, so Hennig. „Seit langem mahnen wir an, dass der öffentliche Dienst für den Wettbewerb um die besten Azubis fit gemacht werden muss. Wir hoffen, dass diese Erkenntnis nun auch in der Politik ankommt. Mit steigender Arbeitsbelastung und sinkender Einstiegsvergütung gewinnen die öffentlichen Arbeitgeber keinen Blumentopf – und erst recht nicht den besten Nachwuchs!“
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