Die Vorsitzende der dbb jugend Sandra Hennig hat das von der Regierungskoalition beschlossene Betreuungsgeld scharf kritisiert. „Bund und Länder müssen endlich mehr Betreuungsplätze schaffen, um den gesetzlichen Anspruch auf einen Krippenplatz ab 2013 auch erfüllen zu können. Statt dessen wird das Geld in die ‚Herdprämie‘ gesteckt. Die Politik setzt hier ein völlig falsches Signal“, so Hennig am 9. November 20121 in München.
Die Finanzmittel für das Betreuungsgeld würden an anderer Stelle fehlen. „Um es klar zu sagen: Gute Bildung kostet gutes Geld! Wir müssen dafür mehr Personal zur Verfügung stellen. Und um dieses Personal zu bekommen, müssen wir unter anderem auch die Einkommen von Erzieherinnen und Erzieher verbessern. Hier sollte das Geld investiert werden. Mit dem Betreuungsgeld untergräbt die Regierung alle Anstrengungen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, sagte die dbbj-Chefin.
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