Die
dbbjb traf am 04.05.2010 mit der Fraktion von Bündnis 90 die Grünen
zusammen, um über die Probleme der jungen Beschäftigten im öffentlichen
Dienst zu diskutieren.
Die dbbjb führte in ihrem Gespräch an, dass es nicht sein kann, dass viele
junge Beschäftigten über Jahre hinweg Höchstleistungen bringen und diese
sich nicht finanziell auswirken. Des weiteren wird aufgrund der erheblichen
Unterbesetzung in allen Ressorts die Gesundheit aller Beschäftigen auf das
äußerste strapaziert. Nicht umsonst spricht man bereits von einer „Burn Out
Gesellschaft“, so der Landesjugendleiter der dbbjb, Jörg Kothe.
Die dbbjb appellierte an Herrn Sprinkart, sich im Rahmen des nächsten
Doppelhaushaltes für erhebliche Mehreinstellungen einzusetzen. Der
Landesjugendleiter machte in dem Gespräch deutlich, dass der Staat im
Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang eine Verpflichtung haben sollte,
doppelt so viele Beamte und Tarifbeschäftigte einzustellen. Des weiteren
führte er aus, dass die anvisierten Einstellungszahlen bei weitem nicht die
Pensionsabgänge decken. Dies ist für uns als Interessenvertretung besonders
alarmierend, so Jörg Kothe. Aus diesem Grund muss die Politik mit all ihren
Verantwortlichen jetzt tätig werden!
Herr Sprinkart und Herr Mütze sicherten uns zu, unsere Landtagseingabe zum
Thema „Mehreinstellungen“ zu unterstützen. Des weiteren beabsichtigt die
Fraktion die von uns angesprochenen Punkte im Ausschuss öffentlicher Dienst
durch eigene Anträge entsprechend einzubringen.