Demonstrationen – vor 20 Jahren und heute
dbb jugend: Öffentlicher Dienst Garant für Meinungsfreiheit

Unter dem Motto „Demonstrationen – vor 20 Jahren und heute“ lud die Sächsische Beamtenbund-Jugend (sbb jugend) am 21. November 2009 zum „Tag der Jugend“ nach Leipzig ein. Aus Anlass des 20-jährigen Mauerfall-Jubiläums diskutierten die Teilnehmer und Landespolizeipräsident Bernd Merbitz die Arbeit der Polizei bei Demonstrationen jeglicher Art. Am Beispiel des diesjährigen Lichtfestes in Leipzig, das an die friedliche Revolution der Menschen in der DDR Ende 1989 erinnerte, schilderte Merbitz den enormen Organisationsaufwand, den die Polizei bei solchen Großveranstaltungen zu bewältigen hat. Auch Demonstrationen aus dem links- und rechtsgerichteten politischen Spektrum waren Thema des Gesprächs.

Bild: An historischem Ort: dbb jugend-Vorsitzende Sandra Hennig mit Alexander Siebert (Thüringer Beamtenbund-Jugend, li.) und Nils Oeser (Sächsische Beamtenbund-Jugend) in der Leipziger Nikolaikirche.

„Hier wird klar, wie vielseitig und wichtig die Arbeit der Polizei ist“, betonte die dbb jugend-Vorsitzende Sandra Hennig am Rande der Veranstaltung. „Ebenso wie die anderen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, die mit der Genehmigung und Durchführung großer Meinungskundgebungen von Amts wegen befasst sind, sorgen die Polizistinnen und Polizisten dafür, dass sich die Meinungsfreiheit in unserem Land so breit wie möglich entfalten kann – oft genug unter schwierigsten Bedingungen und Einsatz ihrer körperlichen Gesundheit. Insgesamt ist der öffentliche Dienst damit wesentlicher Garant für die Wahrung und Umsetzung der Grundrechte, insbesondere der Meinungsfreiheit.“

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