Die dbb Jugend setzt sich dafür ein, dass über die von diversen Studie („PISA“, OECD) neu belebten Strukturdebatten hinaus in Deutschland eine Verbesserung der bestehenden Systeme erreicht wird. Bildung beginnt nicht erst in der Grundschule. Die dbb jugend fordert dementsprechend, dass besonders die frühkindliche Förderung in den Fokus der Bildungspolitik gerückt und durch Investitionen gefördert wird. Hier gilt es, Krippen- und Kindergartenplätze zu schaffen sowie den Bereich der Vorschulen auszubauen. Die Lernfähigkeit von Kindern ist in diesem Stadium besonders hoch.
Eine Investition in individuelle und flexible Betreuungs- und Lehrangebote ist daher aus Sicht der dbb jugend sinnvoll. Neben frühkindlichen Betreuungs- und Bildungsangeboten sind auch der bisher im OECD-Vergleich unterdurchschnittlich mit Bildungsausgaben bedachte Grundschul- und Sekundärbereich I und die Sekundarstufen II stärker zu fördern. Insgesamt Deshalb gilt es in Deutschland die Bildungsausgaben zu erhöhen, damit das deutsche Bildungswesen im internationalen Vergleich weiterhin konkurrenzfähig bleibt. Besonderes Augenmerk muss auch auf die vermehrte Einstellung von Lehrern und Erziehern gelegt werden. Gute Bildung kann nur gewährleistet werden, wenn ausreichend Lehr- und Erziehungspersonal zur Verfügung steht. Jede Ausgabe in die Bildung bedeutet eine Investition in die Zukunft. Die Kinder von heute sind die wichtigste Ressource, die Deutschland besitzt. Sie gilt es, entsprechend ihren Fähigkeiten chancengleich und auf einem hohen Standard auszubilden.