Generationengerechtigkeit und demografischer Wandel

Der demografische Wandel und seine Auswirkungen beschäftigen die dbb jugend. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass aufgrund des Geburtenrückgangs bis zum Jahr 2050 die Bevölkerungszahl in Deutschland von heute 82 Millionen auf 69 bis 74 Millionen Einwohner gesunken sein wird. Die erwartete Zuwanderung wird den Bevölkerungsrückgang zwar mindern, aber kaum ausgleichen.

Aus Sicht der dbb jugend braucht es eine umfassende Diskussion und ernsthafte Auseinandersetzung über die Folgen des demografischen Aufbaus. Dabei sind alle denkbaren Aspekte zu berücksichtigen: Im Bereich der Sozial- und Finanzpolitik geht es um das Problem, dass in Folge anhaltend niedriger Geburtenraten die umlagefinanzierten Sozialsysteme an ihre Grenzen stoßen, weil die erworbenen Ansprüche der Älteren durch immer weniger Erwerbstätige bedient werden müssen. Gleichzeitig verteilt sich die Last von Zins und Tilgung der immensen Staatsschulden auf immer weniger Schultern. In Sachen Umwelt geht es um das absehbare Aufbrauchen von nicht-erneuerbaren Ressourcen, die kommenden Generationen nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Die dbb jugend setzt sich dafür ein, dass all diese Probleme im Sinne aller Generationen angegangen und durch sinnvolle Maßnahmen bewältigt werden. Im Mittelpunkt müssen zukunftssichere Lösungen stehen, die notwendige Lasten zwischen allen Menschen und Generationen gerecht verteilen.